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ÖKO-Reisen in Marokko !

 
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Willkommen mit ecotoursmaroc, im Südosten Marokkos !

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  Die Oueds und das Drâa - Tal

Im Großen Süden Marokkos, wo der Sahara - Sand ständig versucht, sich auf die gesamte Region auszubreiten, bilden die Oueds Drâa, Dadès und Ziz drei lange und fruchtbare Landstriche. An den Ufern dieser Flüsse tummeln sich Palmenhaine, Obstplantagen, Felder und Rosengärten. Die Landschaft bietet hinter jeder Kurve ein neues, überraschendes Landschaftsbild: weite Wüstengebiete, verschneite Bergkuppen, schwindel erregende Canyons und wunderbar grüne Landschaften... Hier können Zeitzeugen der historischen Vergangenheit der Region, prachtvolle Kasbahs, echte Erdzitadellen und wunderschöne Ksour, befestigte Städte, die in den Farben des Sandes erstrahlen, bewundert werden.Der Oued Drâa entspringt im Gebiet des Hohen Atlas und mündet im Sand des Vorgebirges der Sahara. Entlang des Oued Drâa verläuft eine Straße, die von Ouarzazate bis nach M'hamid führt und diese Städte in einer Tagereise im PKW miteinander verbindet. Zunächst verläuft diese Straße entlang von freigelegten Gesteinsbildungen, bevor sie die kleine, von ihre Zitadelle überragten Stadt Agdz mit ihrem kleinen roten Fort am Fuße des Kamms von Djebel Kissane durchquert. Danach führt die Fahrt durch Palmenhaine weiter. Darauf folgt ein eindrucksvoller, zweihundert Kilometer langer Saum von Oasen, in denen sich gut fünfzig Ksours befinden. Die alte Zitadelle von Tamenougalt, der ehemaligen Hauptstadt der Berber, zählt zu den typischsten Ksours. Der Ksour Igdaoun kann an seinen hohen Türmen in Form von Pyramidenstümpfen erkannt werden. Später kommen Sie in Zagora, einer der heißesten Städte des Landes und dem Ausgangspunkt, von dem aus die Saaditen ehemals nach Timbuktu aufbrachen, an. Hier findet man das berühmte Schild, auf dem angegeben wird, dass diese Reise mit dem Kamel 52 Tage dauert. Ab Zagora sollten die Dienste eines Fremdenführers sowie ein Geländewagen in Anspruch genommen werden. Die Strecke nach Tamegroute ist dank der Moscheen mit blauen Fayencen und weißen Minaretten leicht auszumachen. Jetzt müssen Sie nur noch 7 km zurücklegen, bis Sie die Dünen von Tinfou erreichen, die auf der trockenen Hochebene wie große Sandhaufen wirken. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Wüste, da Sie sich nun der Stadt M'hamid nähern, wo der Oued Drâa im dortigen Sand verläuft. Die Ortschaft wird montags sehr lebendig, wenn die blauen Männer, die aus der Wüste stammenden Nomaden, in die Stadt kommen, um ihre Vorräte auf dem Souk aufzustocken. Sie befinden sich im Südosten von Ouarzazate, 40 km von der algerischen Grenze entfernt im hintersten Ende von Marokko.

Die Straße der Kasbahs

Von Ouarzazate aus führt Sie die Straße der Kasbahs innerhalb von 2 bis 3 Tagen zu den Schluchten von Dadès und Todra. Zwischen den verschneiten Bergkuppen des Hohen Atlas, den Quellen des Oued Dadès und den nackten Bergen des Anti-Atlas durchqueren Sie mit Ihrem Geländewagen die Schauplätze des Filmes ?Lawrence von Arabien?. Die mit Roherde befestigten Ortschaften verschmelzen mit dem interessanten Landschaftsbild.
Bei der ersten Etappe des Tales handelt es sich um die luxuriöse Oase von Skoura, deren Palmenhain wirklich einen Spaziergang wert ist. Ob zu Fuß oder auch im PKW, und vorzugsweise in Begleitung eines Fremdenführers, können Sie das aus geraden und engen Wegen bestehende Labyrinth des Palmenhains entdecken. Später können Sie die unweit gelegene, elegante Kasbah von Amerhidil und die noch reinere Kasbah von Dar Aït Sidi el-Mati bewundern. Danach führt Sie der Oued nach El Kelaâ M'Gouna, einer für ihr außergewöhnliche Rosental bekannte Stadt (das man unbedingt bei Sonnenuntergang bewundern sollte). Ein Erdweg führt zum Kasbah von Bou Taghar, der ehemaligen Zitadelle von Glaoui, weiter. Hinter El Kelaâ und Boulmane gibt es zahlreiche Wander- und Trekkingmöglichkeiten: Das Tal der Rosen, die Schluchten von M'Gouna, der Weg der tausend Kasbahs oder auch das Tal der Vögel. Im Norden von Boulmane werden die Berghänge wieder dichter. Die Schluchten von Dadès, ein absolut erlebenswertes Ausflugsziel, beginnen in der Ortschaft von Aït Oudinar. Und immer wieder weitere Kasbahs, bei denen es sich in den meisten Fällen um Ruinen handelt, die dicht an den zusammenfallenden Felswänden liegen. Die elegante M'Barek Bougenoum ist für den Publikumsverkehr geöffnet.
Von Boulmane aus verlässt man das Dadès - Tal, um den Garten Eden der Oase von Tineghir in 1 350 Meter über dem Meeresspiegel zu entdecken. Von hier aus verläuft die Straße bis zu den prachtvollen Schluchten von Todra weiter: Hier hat man das Gefühl, sich am Ende der Welt zu befinden. Dort trennt eine etwa zwanzig Meter lange Rinne zwei eindrucksvolle, 300 Meter hohe Felsen voneinander.

Die Musik

Die Musik ist in Marokko ganz einfach allgegenwärtig. Die traditionelle Al Aïta - Musik bildet den musikalischen Hintergrund bei Hochzeiten, Moussems und Volksfesten. Die Guedra, eine vollständig mit einem schwarzen Schleier bedeckte Tänzerin, führt ein verhexend wirkendes Fingerspiel zu den wilden Rhythmen der Süd Marokkanischen Musik vor. Die Kelaâ M'Gouna - Musiker treten in der gleichnamigen Ort beim Rosenfest im Dadès - Tal auf.

Die Bibliothek der Koranschule

Das am Oued Drâa gelegene Dorf Tamegroute beherbergt in der Bibliothek seiner Koranschule an die 4000 mit Buchmalereien gestaltete Manuskripte, von denen einige auf Gazellenleder geschrieben sind. Die ältesten Texte stammen aus dem 12. Jahrhundert. Der Zugang zur vormittags und am späten Nachmittag geöffneten Bibliothek ist kostenlos, jedoch gehört es zum guten Ton, dem Wärter ein Trinkgeld zu hinterlassen.

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